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David Godebo, 23 Jahre, Erzieher

David Godebo

Wie alles begann...

Während meiner Schulzeit an der Realschule Sinstorf sollten wir zwischen der 8. und 9. Klasse ein Sozialpraktikum absolvieren. Ich habe mir eine Kita ausgesucht. Der Wunsch, Erzieher zu werden, wuchs bei mir während dieses Praktikums. Die Zeit hat mich für meine berufliche Orientierung sehr geprägt. Danach habe ich mich im Berufsinformationszentrum und im Internet über die Fachschulausbildung zum Erzieher informiert.

Nach meinem bestandenen Realschulabschluss habe ich mich dann an der Sozialpädagogischen Schule in Heimfeld angemeldet und eine zweijährige Ausbildung zum Sozialpädagogischen Assistenten absolviert. Danach habe ich meine dreijährige Erzieherausbildung angefangen. Währenddessen habe ich mein erstes Praktikum im Hort und mein zweites, welches mein Schwerpunktpraktikum war, in einer integrativen Kita absolviert. Nach dem Abschluss meiner zweiten Ausbildung begann ich meine Arbeit in der „Kita an der Falkenbek“.

Warum Erzieher...

Der Beruf des Erziehers hat mich fasziniert, weil er so vielseitig und spannend ist. Die Arbeit mit Kindern macht mir sehr viel Freude, weil man die Kleinen beim Aufwachsen unterstützt, ihnen zur Seite steht und ihnen wichtige Sachen beibringt. Sie geben einem so viel Liebe und Anerkennung zurück und freuen sich, wenn ich Ausflüge mit ihnen mache. Wenn ich mal krank bin, fragen sie mich, wo ich war und sagen mir, dass sie mich vermisst haben. So etwas bekommt man in keinem anderen Job.

Der Beruf ist einfach sehr vielfältig, kein Tag ist wie der andere. Man kann seine Tagesplanung zum größten Teil selber gestalten und sich Angebote für die Kinder überlegen. Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen, Stärken und Schwächen mit den Kindern teilen. Man lernt die Welt durch Kinderaugen zu sehen. Das heißt Dinge und Menschen differenzierter und toleranter wahrzunehmen, ohne gleich Vorurteile zu haben.

Privat und auch in der Kita spiele ich gern Fußball und dabei erkenne ich immer wieder ganz viele Parallelen zu meiner Arbeit. Beim Fußball funktioniert das Zusammenspiel nur, wenn man sich gegenseitig verständigt, motiviert und unterstützt. So ist es auch im Arbeitsalltag in der Kita. Nur wenn man mit seinen Kollegen und den Eltern gut zusammen arbeitet, sich gegenseitig austauscht und unterstützt, kann man eine optimale Betreuung für die Kinder erzielen. Kommunikation ist der wichtigste Bestandteil in der Arbeit mit Eltern und Kindern.

Wie es weitergeht...

Mein Ziel ist es, irgendwann einmal Sozialpädagogik zu studieren. So habe ich noch ein breiteres Arbeitsfeld, das ich erkunden kann. Ich könnte mir auch vorstellen, irgendwann mal eine Kita zu leiten oder als Sozialarbeiter in öffentlichen Einrichtungen zu arbeiten. Außerdem spielt das Geld auch eine wichtige Rolle. Jeder möchte in seinem Beruf Aufstiegsmöglichkeiten wahrnehmen, um sich persönlich und finanziell zu steigern!

Doch das will ich erst nach fünf bis sechs Jahren Berufserfahrung als Erzieher in Angriff nehmen, da ich jetzt erst seit zwei Jahren im Beruf tätig bin. Außerdem bin ich mit meiner jetzigen Situation überaus zufrieden und glücklich, die Arbeit als Erzieher im Elementarbereich zu haben.


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