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Chris Jacobs, 24 Jahre, Erzieherfachschüler

Chris Jacobs

Wie alles begann...

Ich begann meinen beruflichen Ausbildungsweg mit einer Lehre zum Koch. Nach einem halben Jahr Arbeitswelt war mir der Job zu stressig und ich schloss eine weitere Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik ab. Schon während meiner zweiten Ausbildung verspürte ich den Wunsch, mehr mit Menschen und vor allem mehr mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten.

Das konnte ich nach meiner zweiten Ausbildung nun realisieren und bewarb mich für meine dritte Ausbildungsstelle als Erzieher. Im Vorfeld absolvierte ich ein sechswöchiges Praktikum in einer Kita. Dadurch fühlte ich mich in meiner Berufswahl positiv bestärkt. Momentan befinde ich mich im zweiten Semester der Ausbildung und bin sehr glücklich, den Schritt gewagt zu haben.

Ich fühle mich in der Ausbildung sehr wohl, zumal ich eine sehr gute Praktikumsstelle gewählt habe, in der ich mich und meine Fähigkeiten zugunsten der Kleinen perfekt einbringen kann.

Ich beschäftige mich in meiner Freizeit viel mit Kochen, Kampfsport, Jonglage und Feuerspucken. In der Sommersaison kommt noch häufig die Darstellung von mittelalterlichen Heerlagern auf verschiedenen Mittelaltermärkten hinzu. Durch die Märkte konnte ich bereits viel Erfahrungen im Umgang mit Kindern und ihrer Begeisterung für Jonglage, Feuerspiele und Albernheiten sammeln. Das kann ich nun pädagogisch mit in den Kita-Alltag einfließen lassen. Ebenso hilft mir meine Berufserfahrung aus den beiden vorhergegangenen Lehren, den Kindern dabei zu helfen sich gesund und ausgewogen zu ernähren.

Warum Erzieher...

Als Erzieher schätze ich es, dass meine „Chefs“, die nicht einmal größer oder älter sind als ich, mich jeden Tag auf ihre eigene liebenswerte Weise um etwas Neues bereichern und mich stets mit einem Lächeln belohnen. Die Arbeit mit Kindern ist einzigartig, weil man sich nur hier so individuell einbringen kann und damit so viel Gutes tut. Jedes Kind ist einzigartig, genau wie dieser Beruf.

Wie es weitergeht...

Meine beruflichen Ziele werden sich während meiner voranschreitenden Ausbildung herauskristallisieren. Im Moment bin ich erstmal dabei, mir von allen Möglichkeiten ein Bild zu gestalten.

Kindermund tut Witze kund…

Bei einem Waldausflug ergab sich mal eine lustige Situation. Ein kleines Mädchen hatte morgens die Zeitung von ihrer Mutter vorgelesen bekommen und erfahren, dass ein Luchs aus dem Zoo entflohen sei. Im Wald fand sie dann eine Tierspur und schlich dieser interessiert hinterher, bis ein Kind zu ihr sagte: „ Was machen wir denn, wenn die Spuren einem Luchs gehören?“

Die beiden schauten sich verwundert an und bekamen es ein wenig mit der Angst zu tun. Dann sagte die Kleine aber: „Dann sind das einfach nur Dinospuren.“ Also stapften die beiden weiter den Spuren hinterher, wissend, dass sie vor ausgestorbenen Dinos keine Angst zu haben brauchen.

In dem Moment musste ich echt schmunzeln, bewunderte aber auch die einfache Lösung des kleinen Mädchens zur Selbstbekämpfung ihrer aufkommenden Angst.


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